[Externer Link] Webseite - Autonome Provinz Bozen - Südtirol

Aktive Ausnutzung von bekannten Schwachstellen in Fortinet-Produkten

14.04.2025, 09:00

Am 10. April 2025 veröffentlichte Fortinet einen Blogbeitrag, in dem eine neue Post-Exploitation-Technik beschrieben wurde, die von böswilligen Akteuren genutzt wird, um FortiGate-Geräte zu kompromittieren. Diese Technik nutzt bereits bekannte Schwachstellen – CVE-2022-42475, CVE-2023-27997 und CVE-2024-21762 – aus und basiert auf dem Einfügen eines symbolischen Links in das Dateisystem des kompromittierten Geräts.

Sobald diese schädliche Datei vorhanden ist, kann sie Lesezugriff auf zahlreiche interne Dateien ermöglichen, darunter auch Konfigurationsdateien, wodurch die Vertraulichkeit des betroffenen Systems gefährdet wird.

Der Hersteller hat Maßnahmen ergriffen, um:

  • eine geeignete AV/IPS-Signatur zur Erkennung und Entfernung der schädlichen Datei zu erstellen;
  • die neuesten Versionen so anzupassen, dass der symbolische Link erkannt und entfernt wird und sichergestellt ist, dass das SSL-VPN nur die vorgesehenen Dateien bereitstellt;
  • seine Kunden zu kontaktieren

Betroffene Produkte und Versionen

ProdukteBetroffene Versionen
FortiOS

Versionen 7.0.x, vor 7.0.17

Versionen 7.2.x, vor 7.2.11

Versionen 7.4.x, vor 7.4.7

Versionen 7.6.x, vor 7.6.2

Versionen vor 6.4.16

Der Hersteller weist darauf hin, dass Kunden, die die SSL-VPN-Funktion nie aktiviert haben, von diesem Problem nicht betroffen sind.

Abhilfemaßnahmen

Es wird empfohlen, den im Abschnitt „Referenzen“ aufgeführten Fortinet-Sicherheitsbericht sorgfältig zu lesen und:

  • ein Update auf die FortiOS-Versionen 7.6.2, 7.4.7, 7.2.11, 7.0.17 oder 6.4.16 durchzuführen, um den schädlichen symbolischen Link zu entfernen und dessen weitere Verbreitung zu verhindern;
  • die Konfiguration aller betroffenen Geräte zu überprüfen;
  • potenziell kompromittierte Anmeldedaten zurückzusetzen.

Bei den FortiOS-Versionen 7.4, 7.2, 7.0 und 6.4 wurde der symbolische Link von der AV/IPS-Engine (nach einem entsprechenden Update) als schädlich eingestuft und wird daher automatisch entfernt, sofern die Lizenz gültig ist.

Gemäß den Anweisungen des Herstellers sind alle Konfigurationen als potenziell gefährdet anzusehen. Um sie wiederherzustellen, müssen daher die im Fortinet-Blog im Abschnitt „Referenzen“ empfohlenen Anweisungen befolgt werden.

CVE

CVE-2022-42475
CVE-2023-27997
CVE-2024-21762

Referenzen

  1. https://www.fortinet.com/blog/psirt-blogs/analysis-of-threat-actor-activity
  2. https://community.fortinet.com/t5/FortiGate/Technical-Tip-Recommended-steps-to-execute-in-case-of-a/ta-p/230694
  3. https://www.acn.gov.it/portale/w/rilevata-vulnerabilita-nei-firewall-fortinet-al01/230612/csirt-ita-aggiornamento
  4. https://www.acn.gov.it/portale/w/fortinet-aggiornamenti-di-sicurezza-fortios-per-firewall-fortigate-al06/240208/csirt-ita-aggiornamento
  5. https://www.acn.gov.it/portale/w/risolta-vulnerabilita-critica-su-fortios-al01/221213/csirt-ita-

SOC

Finanziato dall'Unione europea
[external Link]: Dipartimento per la trasformazione digitale
[external Link]: ACN
[external Link]: Siag

Datenschutzerklärung

Diese Website verwendet technische und analytische Cookies sowie, mit Ihrer Zustimmung, Cookies von Dritten, um Ihnen ein besseres Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie auf „Akzeptieren“ klicken, stimmen Sie der Verwendung von Cookies von Dritten zu; wenn Sie auf "Ablehnen" klicken, können Sie fortfahren, ohne zu akzeptieren: In diesem Fall werden nur technische und analytische Cookies verwendet, aber einige Funktionen und Inhalte sind möglicherweise nicht verfügbar. Klicken Sie auf „Mehr erfahren und anpassen“, um mehr über die verwendeten Cookies zu erfahren und Ihre Zustimmung zu erteilen, die Sie jederzeit frei verweigern, widerrufen oder erteilen können. Weitere Einzelheiten sind in der vollständigen Cookie-Richtlinie zu finden.